CE10.Ergotherapie Moers


 

Sensomotorische-perzeptive Behandlung

Der Begriff Sensomotorik bezeichnet das Zusammenspiel der sensorischen (Sinnesreize) und motorischen (Muskelreaktionen) Leistungen. Es bedeutet „die Körpersinne und Wahrnehmung betreffend“.
Diese Behandlungsart kann sowohl bei Erwachsenen in der Neurologie aber auch bei Kindern (Pädiatrie) durchgeführt werden.

Grund für eine sensomotorisch-perzeptive Behandlung bei Erwachsenen sind neurologische Schädigungen wie z.B. Schlaganfälle, Multiple Sklerose, Nervenläsionen sowie Schädel-Hirn- Traumata.
Indikationen in der Pädiatrie sind körperliche, kognitive und psychische Entwicklungsverzögerungen. Des Weiteren wird die Behandlung bei Kindern mit graphomotorischen Schwierigkeiten, Störungen der Körperwahrnehmung oder übermäßiger Angst angewandt.

Innerhalb der Behandlungsmethode steht die Förderung der sensorischen Integration sowie die Wahrnehmungsförderung im Vordergrund.
Bestandteile der Therapie sind funktionelle, handwerkliche, gestalterische und spielerische Techniken. Im Bereich der Neurologie wird das Wiedererlangen oder der Erhalt von größtmöglicher Selbstständigkeit, Handlungsfähigkeit und Unabhängigkeit im Alltag als Ziel verfolgt. Hierzu sind unter anderem Grundlagen aus dem Bobath-Konzept Bestandteile der Therapie. Eine entsprechende Hilfsmittelversorgung sowie die Angehörigenberatung werden ebenfalls individuell durchgeführt.

Eine sensomotorisch perzeptive Behandlung wird vom Arzt verordnet. Die Behandlungsdauer beträgt 45 Minuten.

 

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